Projektübersicht

Die gemeinnützige und ehrenamtlich arbeitende Aschaffenburger Initiative jumi bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren im Stadtteil Damm ein neues Angebot: ein media.lab – unterstützt von der Stiftung Lesen Im Rahmen von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".
Das Dammer media.lab wird Mitte Januar 2020 im Jugendtreff der St. Michael-Gemeinde starten.

Kategorie: Kinder und Jugend
Stichworte: partizipative Projektangebote im Stadtteil Damm, Förderung der Lesekompetenz, digitale Medien zur Lese- und Medienförderung, Kinder und Jugendliche, Bildung
Finanzierungs­zeitraum: 19.02.2020 19:39 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Mitte Januar 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Ein media.lab ist eine attraktive Lernumgebung, bestehend aus ausgesuchten Büchern und Zeitschriftenabonnements, Hörbüchern und Spielen - aber vor allem auch aus digitalen Medien wie z. B. Tablets sowie elektronische Bausätze für die Entwicklung technischer Konstruktionen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
Vom eigenen Filmdreh über den selbst gedrehten Radiospot bis hin zum regelmäßigen Spieletester-Treffen oder der Gestaltung eines eigenen Vlogs ist vieles möglich und wird unterstützt durch die vielfältigen Workshop-Angebote externer Experten und begleitet von pädagogischen Fachkräften.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Die Zielgruppe sind Jugendliche von 12 bis 18 Jahren aus dem Aschaffenburger Stadtteil Damm.
Mit der Fokussierung auf die o.g. Zielgruppe im Jugendalter kann das media.lab dem sogenannten „Leseknick“ entgegenwirken, der bei vielen Jugendlichen während der Pubertät auftritt und sich in einer deutlichen Abnahme des Leseinteresses äußert, wie z. B. die Ergebnisse der jährlichen KIM- und JIM-Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigen.
Der Umgang mit Freunden, die Entwicklung einer neuen Rolle und Identität bekommen einen höheren Stellenwert. In dieser Zeit ist es wichtig, den Jugendlichen weiterhin motivierende Angebote zu machen, um ihre Neugier für Geschichten und Bücher zu wecken. Dies kann v. a. durch Einbeziehung digitaler Medien gelingen, da diese fest im Alltag der Kinder und Jugendlichen verankert sind und einen niedrigschwelligen Zugang zum Lesen bieten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

jumi arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. Die Stiftung Lesen stellt eine Basisiaustattung an Material zur Verfügung, das bei weitem nicht ausreicht, um das Projekt in den nächsten zwei Jahren und evt. darüber hinaus durchzuführen.
D.h., dass eine zusätzliche Finanzierung notwendig ist, die ausschließlich die Basisausstattung ergänzt und somit den Kindern und Jugendlichen des Stadtteils zugute kommt, indem sie deren Lern- und Sozialkompetenzen langfristig stärkt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Angefangen bei einer durchschnittlich leistungsfähigen Digitalkamera, einem Camcorder, einigen gebrauchte Laptops (von Stifter-helfen.de) bis zu aktuellen elektronischen Bausätzen (wie Makeblock mBot-S – Robotik und Programmierung,
senseBoxEdu) bis zur notwendigen Versicherung der Ausstattung sowie der Teilnehmer und endet bei der Installation einer tragfähigen Internetverbindung.
Bei einer evt. Überfinanzierung kann die Ausstattung weiter ergänzt werden. Ist dies nicht möglich, werden die Spender befragt, an welcher sozialen Einrichtung der Betrag zugute kommen soll.

Wer steht hinter dem Projekt?

jumi – Initiative für Jugend und Migration ist eine von Aschaffenburger Pädagogen gegründete ehrenamtlich arbeitende und gemeinnützige Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen mit Hilfe niedrigschwelliger aber zukunftsweisender Angebote zu stärken, Kooperation- und Teamfähigkeit zu stärken, um sie weniger anfällig für politisch extremistische Ideologien zu machen. Dies erfolgt unter Einbeziehung auch der Eltern (Information über Elternabende) als auch über spezifische Weiterbildungsangebote für diese.
s.a. www.jumi-ab.org