Projektübersicht

Zur Überwachung von Blutzuckerwerten bei Diabetikern wurden dem Zentrum für soziale Betreuung «Fürsorge» in Alchevsk (Ostukraine) 6 Blutzuckermessgeräte von einer Pflegeeinrichtung gespendet.
Für den Gebrauch der Messgeräte sind Teststreifen erforderlich. Das Projekt "Ein Leben mit Diabetes" dient dem Kauf von Teststreifen zur nachhaltigen Nutzung. Mit Ihrer Teilnahme am Crowdfunding "VIELE SCHAFFEN MEHR" beteiligen Sie sich an den Anschaffungskosten der Teststreifen für ein halbes Jahr.

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: Ostukraine, Invalide, Behinderung, Medizinisches Rehabilitations- und Pflegezentrum, Pflege
Finanzierungs­zeitraum: 15.09.2020 11:37 Uhr - 01.10.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Saison Herbst 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Diabetes, da denkt man an Wohlstand, übermäßiger Zuckerkonsum oder Übergewicht.
Diabetes ist aber eine Krankheit mit viele unterschiedlichen Ursachen.
Auch in der Ostukraine gibt es diese Krankheit, trotz Mangel an vielem.
Besonders schwierig ist die Situation für Diabetiker mit Behinderungen.
Diabetiker mit Behinderungen werden vom Alchevsker Zentrum «Fürsorge» unterstützt.
Um diese Krankheit im Griff zu halten ist eine tägliche Kontrolle der Zuckerwerte notwendig.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

"Alles begann, als ich 11 Jahre alt war. Ich war immer müde und sehr durstig. Dann wurde ich in ein Kinderkrankenhaus geschickt. Dort erhielt ich die Diagnose: Diabetes mellitus, Typ 1, schwere Form. Insulin wurde sofort verschrieben. Ich habe seit meiner Kindheit eine Behinderung der Gruppe 2.", (Beeinträchtigung durch chronische Krankheit), schreibt Ludmilla. Ludmilla ist heute 54 Jahre alt. Nach der Schule und der Ausbildung als Krankenschwester arbeitete sie in einer Polyklinik, bis es ihr durch ihre Diabetes nicht mehr möglich war.
"Jetzt fühle ich mich schlecht. Viele Komplikationen, einschließlich eines diabetischen Fußes.
Es gab Amputationen am linken und rechten Fuß. Ich messe ständig meinen Blutzucker 3-6 mal am Tag." Für Menschen wie Ludmilla wurde die Einrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderungen geschaffen und an unsere Partnerorganisation «Zhuravuschka» angegliedert. «Zhuravuschka» betreibt ein Kinder- Rehabilitationszentrum.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die jüngsten Meldungen aus der Ostukraine ließen erneut Hoffnung aufkeimen. Erste Maßnahmen zum Minsker Friedensabkommen schienen tatsächlich umgesetzt zu werden. Zaghaft begann ein Gefangenenaustausch, Waffenrückzug. Sogar eine Feuerpause wird vereinbart. Dennoch meldet die OSZE bereits ab dem ersten Tag Verstöße gegen die Feuerpause. Isoliert und durch eine Blockade abgeschnitten liegt die Wirtschaft brach. Waren und Geld sind knapp. Zum Erhalt ihrer Rente müssen die Rentner über die Kontaktlinie in die Westukraine. In dieser Zeit versuchen die Menschen einen geregelten Alltag zu organisieren. Dabei nehmen Institutionen wie unsere Partnerorganisation «Zhuravuschka» ("Kleiner Kranich") mit der Einrichtung «Fürsorge» eine wichtige Funktion bei der Versorgung der Bevölkerung ein.
Der Verein Friedenshilfe Großostheim e.V. führt seit 2014 Hilfslieferungen mit Ihren Spenden wie Kleiderspenden, medizinische und pflegerische Hilfsmittel, in die Ostukraine durch.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Teststreifen werden bereits mit den sechs gespendeten Blutzuckermessgeräten mit der diesjährigen Hilfslieferung an unsere Partnerorganistation geliefert. Mit der Verteilung der Humantitären Hilfe werden die Blutzuckermessgeräte und Teststreifen zusammen mit weiteren Spenden an die Einrichtung «Fürsorge» für Erwachsene mit Behinderungen übergeben.
Wenn es die Einschränkungen zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zulassen, wird die Hilfslieferung in diesem Jahr Ende Oktober auf die Reise in die Ostukraine geschickt werden. Dann wird Ihre Spende rechtzeitig zum Weltdiabetestag am 14. November Alchvesk erreichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen alle Mitglieder des Vereins Friedenshilfe Großostheim e.V.

Bereits im letzten Jahr konnten wir Dank Ihrer Hilfe und Ihrer großzügigen Geldspenden mit dem erfolgreichen Crowdfunding- Projekt "Kleiner Kranich «Zhuravuschka»" auf dem Portal "VIELE SCHAFFEN MEHR" die Lieferung Humanitärer Hilfe in diesem Jahr fördern.
Dieses Projekt, welches zur Unterstützung der Finanzierung einer Hilfslieferung Humanitärer Hilfe an das Kinder- Rehabilitationszentrum «Zhuravuschka» ("Kleiner Kranich") dient, werden wir in diesem Jahr erneut mit der Unterstützung der Raiffeisen-Volksbank durchführen und hoffen dabei auf Ihre Unterstützung.
Mit Ihrer Spende zeigen Sie, dass die Menschen nicht vergessen sind und weckt die Hoffnung auf das Bestreben um einen dauerhaften Frieden in der Ostukraine.

"VIELE SCHAFFEN MEHR" fördert viele interessante Projekte zu Tage, die wir unterstützen können.