Projektübersicht

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Rechtzeitig zu «Väterchen Frost», dem ukrainischen Weihnachtsmann, soll der Hilfstransport aus Großostheim das Kinderhaus «Zhuravuschka» in Alchevsk in der Ostukraine erreichen.
Der Lkw hat neben Spiel- und Schulsachen Kleiderspenden und medizinische Hilfsmittel für ein Krankenhaus geladen.
Bereits zum sechsten Mal wird ein Lkw die Reise mit Ihren Spenden unternehmen.

Mit Ihrer Teilnahme am Crowdfunding "VIELE SCHAFFEN MEHR" beteiligen Sie sich an den Transportkosten - «Zhuravuschka» sagt Danke

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: Ostukraine, Waisenhaus, Behinderung, Medizinisches Rehabilitations- Zentrum, Hilfslieferung
Finanzierungs­zeitraum: 05.11.2019 17:59 Uhr - 05.02.2020 18:00 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Saison Herbst/Winter 2019/2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Verschüchtert, neugierig auf die Besucherin aus Deutschland sind die Kinder, als Tanja Raab 2018 das Rehazentrum für Kinder mit Behinderungen in der Ostukraine besucht. Kurz zuvor erreichte die Hilfslieferung aus Großostheim das Kinderhaus «Zhuravuschka».

Tanja konnte das erste Mal unsere Partnerorganisation besuchen, um sich bei der Leitung, den Ärzten und den Mitarbeitern für die Hilfe bei der Durchführung der Hilfstransporte und deren Verteilung zu bedanken.

Stolz zeigen die Kinder bei einem Rundgang die Errungenschaften aus der Lieferung humanitärer Hilfe. Dabei wurde die Traube von Kindern um Tanja herum immer größer, bis die Leiterin Ludmila Malischeva die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass gerade ein Mädchen, nach langer Zeit im Rollstuhl, erste Schritte macht, um auf Tanja zuzugehen um sie zu begrüßen.

Mit der Hilfslieferung soll ein Beitrag zur nachhaltigen Förderung der Kinder und ein Leben in Würde für die Alten und Kranken in der Ostukraine geleistet werden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Unsere Partnerorganisation ist entstanden aus einer Stiftung von Eltern behinderter Kinder als "Zentrum der sozialen Rehabilitation von Kindern und Behinderten".
Das Kinder- Reha- Zentrum behandelt junge Patienten zwischen 2 und 18 Jahre stationär und ambulant und beherbergt Waisenkinder. Angeschlossen sind ein Invaliden- und Seniorenheim sowie ein Krankenhaus.

Zum Jahresanfang erhält der Verein eine Spendenliste und legt den Sammelschwerpunkt für die nächste Lieferung fest. In der Spendenliste wird um Kleiderspenden, Spielsachen, Lern- und Studierhilfen sowie pflegerische und medizinische Hilfsmittel angefragt. Einige Spendenanfragen, werden zugekauft.

Es fehlt am Nötigsten. Wohnungen, Schulen, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen sind stark beschädigt. Mit der Lieferung Humanitärer Hilfe soll den Menschen in der Ostukraine ein Beitrag zur Bewältigung des Alltags geleistet und die Zuversicht gegeben werden, dass sie vom Rest der Welt nicht vergessen sind.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Mit der Eskalation der kriegerischen Auseinandersetzung wurde die Ostukraine hermetisch vom Rest der Ukraine getrennt. Die Menschen, die nicht rechtzeitig geflohen sind, suchen als Binnenflüchtlinge dem Beschuss auszuweichen. Mit der Beruhigung der Lage kehren sie wieder nach Hause zurück. In ein Zuhause, das keines mehr ist. Die öffentliche Versorgung ist zusammengebrochen. Das Geld ist knapp, Waren des täglichen Bedarfs sind unerschwinglich. Mittendrin die Kinder, die Alten und Kranken.

Angesichts großer gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Umwälzungen gerät der Ostukraine- Konflikt in den Hintergrund und aus der öffentlichen Wahrnehmung.
Jüngst beschrieb die Hilfsorganisation SOS-Kinderdorf das abnehmende Engagement und das Fehlen von NGOs vor Ort die Ostukraine als "von der Welt vergessen".

Umso inniger ist der Appell, mit den Anstrengungen um Hilfe für die Menschen in der Ostukraine und der Durchführung von Hilfslieferungen nicht nachzulassen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Damit Hilfe geleistet werden kann, werden von öffentlichen Stellen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Sammelstellen Listen geführt. Diese werden Hilfsorganisationen ausgehändigt. Die Friedenshilfe erhält die Spendenanfragen vom Kinderhaus «Zhuravuschka».

Der Verein führt Sammlungen durch und wirbt um Spenden. Einige Spendenanfragen müssen zugekauft werden. Das Ziel des Vereins ist, dass die Verteilung Ihrer Spenden vor dem Wintereinbruch erfolgen kann. Dazu muss der Transport in der ersten Novemberwoche seinen Bestimmungsort erreicht haben.

Dies gibt Ludmila Malischeva die Gelegenheit, ein auf das Kind zugeschnittene Geschenk zu finden und zu «Väterchen Frost» zu übergeben.

Aus dem Dankschreiben: „In dieser für uns schwierigen Zeit des Bürgerkrieges reichten Sie uns eine helfende Hand. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Barmherzigkeit, Güte, Freundlichkeit, mehrjährige Freundschaft, konkrete Hilfe und Unterstützung der sozial schwachen Bürgern.“

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen alle Mitglieder des Vereins Friedenshilfe Großostheim e.V.

Die Mitglieder des Vereins haben alle Hände voll zu tun, damit eine Lieferung Humanitärer Hilfe gelingen kann. Alle Sachspenden, die am Lager der Friedenshilfe für die Ostukraine gesammelt wurden, müssen sortiert, gezählt und gewogen werden, bevor sie für den Hilfstransport eingelagert werden. Vor der Lieferung muss jedes einzelne Packstück mit einem Packzettel versehen sein.

Dieses Pensum können die Mitglieder des Vereins unmöglich alleine schaffen, so dass wir das große Glück haben, auf einen treuen Helferkreis zurückgreifen zu können, der uns bei unseren Aktionen zur Seite steht.

Sollten auch Sie etwas Zeit für die Ostukraine- Hilfe erübrigen oder Ideen zur Hilfe einbringen wollen, so sind Sie gerne eingeladen, uns zu besuchen. Sprechen Sie uns bitte an! Besuchen Sie uns auf unserer Homepage: www.friedenshilfe-grossostheim.de

„VIELE SCHAFFEN MEHR“ fördert viele interessante Projekte zu Tage, die wir unterstützen können.